Entdecke deinen Hörplatz neu.
Akustik und Aufstellung leicht gemacht
Dein Gehör und die Messung entscheiden.
Ziehe L, R und H im Raum. Oder nutze die Positionsfelder.
Relative Amplitude bei einer Frequenz auf Ohrhöhe. Jede Karte wird auf ihr eigenes Maximum skaliert (0 bis −30 dB). Kein absoluter Pegel; keine laufende Welle.
Beide Kanäle einzeln, gemeinsamer Mittelwert = 0 dB. Kein gemessener Lautsprecherfrequenzgang, kein EQ-Vorschlag. Kurven können außerhalb der ±30-dB-Darstellung liegen.
Anklicken stellt die Karte auf die jeweilige Frequenz. Die Karte bleibt die Summe aller angeregten Moden.
Was dieser Rechner kann – und was nicht
Ein bewusst vereinfachtes Modell
Wir berechnen die Eigenfrequenzen eines rechteckigen Raums bei 343 m/s Schallgeschwindigkeit: f = c/2 · √[(nₓ/B)² + (nᵧ/L)² + (n𝓏/H)²]. Axiale, tangentiale und schräge Moden sowie die Gleichdruckkomponente fließen in die modale Summe bis 240 Hz ein. Angezeigt wird der Bereich 25–150 Hz.
Die räumlichen Eigenfunktionen sind Kosinusprodukte. Jede Mode wird abhängig von Quell- und Empfangsort angeregt, mit einer einheitlichen angenommenen Abklingzeit gedämpft und komplex addiert. Für die Kurven wird eine frequenzproportionale Quellskalierung verwendet; der gemeinsame Mittelwert beider Kanäle dient als Referenz. Die Quellen sind idealisierte Kugelstrahler.
Die Einrichtungen verringern die angenommene Abklingzeit nur moderat. Weder die tatsächliche Absorption noch ihre Frequenzabhängigkeit lässt sich aus „ein Sofa“ zuverlässig ableiten. Der Wert ist eine Modellannahme, keine berechnete oder gemessene Nachhallzeit.
Empfehlung statt Idealversprechen
Die Suche vergleicht ein begrenztes Raster symmetrischer Aufstellungen: Seitenabstand 17–32 % der Breite, Frontabstand 0,30–1,00 m und Hörplatz 32–68 % der Länge. Bewertet werden Bassschwankungen beider Kanäle an drei nahen Hörpunkten und die Nähe zum 60°-Stereodreieck. Es ist kein globales Optimum.
Nicht abgebildet: offene Durchgänge, Dachschrägen, Türen/Fenster, lokale Möbelhindernisse, frequenzabhängige Wandimpedanzen, gerichtete Lautsprecher, Subwoofer, Mittel-/Hochtonreflexionen, echte Nachhallmessungen und individuelle Hörvorlieben. Bei größeren Räumen und oberhalb des modalen Bereichs ist das Modell besonders begrenzt.
In der Praxis: Herstellerabstände und Fluchtwege einhalten. Varianten mit beiden Lautsprechern einzeln und mehreren Mikrofonpositionen in REW überprüfen. Tiefe Auslöschungen zuerst durch Aufstellung angehen, nicht durch starke EQ-Anhebung.
Fachliche Grundlagen: REW Room Simulator · Genelec Monitor Placement. Eigenständiges vereinfachtes Modell, kein REW-Ersatz und keine Genelec-Produktsimulation.
